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Paradigmenwechsel in der archäologischen Forschung
An verschiedenen Orten in Amerika - im kanadischen Norden und im Süden der Vereinigten Staaten, in Zentralmexiko, im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso und an der Südspitze von Chile - wurden archäologische Entdeckungen gemacht, die zwar teils umstritten sind, aber alle in dieselbe Richtung weisen und ein neues Licht auf die Urgeschichte des amerikanischen Kontinents werfen: Die ersten Menschen könnten Amerika bereits 30.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung besiedelt haben, also 15.000 Jahre früher als bislang angenommen. Zwar wurde das Szenario, nach dem die ersten amerikanischen Ureinwohner vor 16.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit auf dem Landweg über die Beringstraße gekommen sein sollen, auch in der Vergangenheit schon mehrfach angezweifelt, doch die Wissenschaftsgemeinde distanzierte sich lange von diesen alternativen Thesen.
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An verschiedenen Orten in Amerika - im kanadischen Norden und im Süden der Vereinigten Staaten, in Zentralmexiko, im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso und an der Südspitze von Chile - wurden archäologische Entdeckungen gemacht, die zwar teils umstritten sind, aber alle in dieselbe Richtung weisen und ein neues Licht auf die Urgeschichte des amerikanischen Kontinents werfen: Die ersten Menschen könnten Amerika bereits 30.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung besiedelt haben, also 15.000 Jahre früher als bislang angenommen. Zwar wurde das Szenario, nach dem die ersten amerikanischen Ureinwohner vor 16.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit auf dem Landweg über die Beringstraße gekommen sein sollen, auch in der Vergangenheit schon mehrfach angezweifelt, doch die Wissenschaftsgemeinde distanzierte sich lange von diesen alternativen Thesen.
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