Person

Wolfgang Zeller

SoundPopularität 0.1

Fakten

Geboren
12.09.1893
Geburtsort
Gestorben
11.01.1967 (73)
Geschlecht
männlich
Bekannt für
Sound

Biografie

Zeller wurde 1893 in Biesenrode im Harz als Sohn eines Pfarrers geboren. Mit acht Jahren bekam er Violinunterricht, bereits während der Schulzeit begann er zu komponieren. Nach dem Abitur in Potsdam nahm Zeller Unterricht bei dem Münchener Geigenvirtuosen Felix Berger, sowie in Berlin bei dem Komponisten Jean Paul Ertel. Nach Ende des Ersten Weltkriegs, an dem er als Soldat teilgenommen hatte, entstanden größere Kompositionen für Orchester sowie Kammermusik und Lieder. Er fand eine Anstellung als Geiger im Orchester der Berliner Volksbühne und war von 1921 bis 1929 Komponist und Dirigent der Schauspielmusik. Durch die Scherenschnitt-Künstlerin Lotte Reiniger kam Zeller mit der Filmmusik in Kontakt und schrieb die Musik für ihren stummen Animationsfilm „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“, der 1926 in Berlin uraufgeführt wurde. Weitere Film-Kompositionen (z. B. für Hans Kyser, Walter Ruttmann) folgten. Bald war Zeller einer der gefragtesten und meistgespielten Filmkomponisten seiner Zeit. Während des Dritten Reiches schrieb Zeller, der selbst kein NSDAP-Mitglied war, Filmusiken für „Der zerbrochene Krug“ (1937) und „Immensee“ (1942), jedoch bereits früh auch für zahlreiche Dokumentarfilme der Nazipropaganda, z. B. „Thüringer Land – dem Führer die Hand“ (1934), sowie für NS-Filme, die nach 1945 verboten wurden, wie etwa den anitsemitischen Hetzfilm „Jud Süß“ (1940). Nach 1945 wurde Zeller Erster Kapellmeister des „Theater am Kurfürstendamm“, schrieb weiterhin aber auch Filmmusiken, z. B. für die antifaschistischen Filme „Ehe im Schatten“ (1947) und „Morituri“ (1948). Die Musik für den sehr bekannt gewordenen Dokumentarfilm „Die Serengeti darf nicht sterben“ (1959) von Bernhard Grzimek war sein letztes Werk. Zeller starb 1967 im Alter von 73 Jahren in Berlin.

Bilder

Crew-Arbeiten

12:34 AMM
2024
Serengeti darf nicht sterben
1959
Die Landärztin
1958
Schwalben am Spieß
1958
Du darfst nicht länger schweigen
1955
Ein toller Tag
1954
Ännchen von Tharau
1954
Rollender Stahl
1952
Borneo - Insel der Schönheit, Leidenschaft und Dämonie
1952
Augen der Liebe
1951
Der Schatten des Herrn Monitor
1950
Schatten der Nacht
1950
Schicksal aus zweiter Hand
1949
Das kleine Hofkonzert
1949
… und wenn’s nur einer wär’ …
1949
Die Brücke
1949
Die letzte Nacht
1949
Morituri
1948
Grube Morgenrot
1948
Es liegt an Dir
1948
Datenschutz
Raoul
Raoul · Lawyer
Raoul ist online.
Hallo, Raoul hier. Datenschutz muss nicht nach Aktenordner riechen, ich halte es kurz und lesbar.

Beispiele: «ähnlich wie Matrix», «Worum geht es in Matrix?», «mit Tom Hanks».