Person

Louis Daquin

DirectingPopularität 0.3

Fakten

Geboren
30.05.1908
Geburtsort
Gestorben
02.10.1980 (72)
Geschlecht
männlich
Bekannt für
Directing
Auch bekannt als
Луи Дакен

Biografie

Louis Daquin war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor. Er wurde am 30. Mai 1908 in Calais geboren und starb am 2. Oktober 1980 in Paris in einer Kleinhändlerfamilie. Nach seinem Jura- und HEC-Abschluss arbeitete er als Journalist, Werberedakteur bei Renault und versuchte sich als Drehbuchautor. Louis Daquin, mit vollem Namen Louis Léon Auguste Daquin, wurde 1932 Regieassistent. Er arbeitete unter anderem mit Fedor Ozep, Pierre Chenal, Julien Duvivier, Abel Gance und insbesondere mit Jean Grémillon zusammen. Seinen ersten Film produzierte er 1938 mit der französischen Fassung von Gerhard Lamprechts Film „Le Joueur“. Während der Besatzungszeit drehte er mehrere Spielfilme und engagierte sich in der Résistance der Französischen Kommunistischen Partei, für die er nach der Befreiung einen Kurzfilm drehte. 1941 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Lewis MacDakin den Kriminalroman „Das Rätsel von Pelham“. Im Laufe seiner Karriere bekleidete er verschiedene Positionen: 1944 war er Generalsekretär des Komitees zur Befreiung des Films, Mitbegründer der Allgemeinen Genossenschaft des französischen Films, von 1945 bis 1962 Generalsekretär der CGT-Filmproduktionstechniker-Gewerkschaft und von 1977 bis 1978 Präsident der Société des Réalisateurs de Films (SRF). Die Confederation General de Labor (CGT) beauftragte ihn mit der Produktion eines Dokumentarfilms über den großen Bergarbeiterstreik von 1948, der von Roger Vailland kommentiert wurde. Louis Daquin gab Michel Piccoli in „Le Point Du Jour“ seine erste große Filmrolle – einer Chronik über das Leben der Bergleute im Norden Frankreichs. Trotz einiger bemerkenswerter Filme hatte er ab den 1950er-Jahren Schwierigkeiten, seine Projekte zu finanzieren. Sein politisches Engagement führte schließlich zu seiner zunehmenden Marginalisierung. Eine Adaption von „Bel-Ami“ wurde in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre zensurbedingt stark gekürzt. 1957 drehte er in Rumänien „Les Chardons Du Baragan“, basierend auf dem Roman von Panaït Istrati, und in Ostberlin eine Adaption von Balzacs „La Rabouilleuse“. 1962 übernahm er die Produktionsleitung von René Cléments „Paris Brûle-T-Il?“. Seinen letzten Film, „La Foire Aux Dunces“, drehte er 1963. 1970 begann er eine neue Karriere als Studiendirektor am Institut des Hautes Études Cographiques, wo er bis zu seiner Pensionierung 1977 tätig war. Louis Daquin war mit der Schauspielerin Clara Gansard verheiratet. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, Jean-Michel und Marc Daquin. Er war der leibliche Vater des militanten Trotzkisten Michel Recanati. Er verschwand am 2. Oktober 1980 in Paris. Das städtische Kino von Blanc-Mesnil (Seine-Saint-Denis) trägt seinen Namen. Das Stadttheater von La Ricamarie (Loire) heißt Salle Louis-Daquin. In Oissel (Seine-Maritime) ist eine Straße nach Louis-Daquin benannt.

Bilder

Bekannteste Titel

Ciné regards
1978
L'Agression
1973
Vor Tagesanbruch
1949
Léa, l'hiver
1971
Adieu Léonard
1943
Le Parti du cinéma
2021
Autour d'un Film de Montagne
1944
L'Homme de nulle part
1937
L'Homme de nulle part
1937
Paris mange son pain
1958

Als Darsteller/in

Le Parti du cinéma
2021
Ciné regards
1978
L'Agression
1973
Léa, l'hiver
1971
Paris mange son pain
1958
Vor Tagesanbruch
1949
Autour d'un Film de Montagne
1944
Adieu Léonard
1943
L'Homme de nulle part
1937
L'Homme de nulle part
1937

Crew-Arbeiten

La Foire aux cancres
1963
Trübe Wasser
1960
Trübe Wasser
1960
Ciulinii Bărăganului
1959
Bel Ami
1955
Bel Ami
1955
Maître après Dieu
1951
Le Parfum de la dame en noir
1949
Vor Tagesanbruch
1949
Vor Tagesanbruch
1949
La Bataille de la vie
1949
Les Frères Bouquinquant
1948
Les Frères Bouquinquant
1948
La Grande lutte des mineurs
1948
Patrie
1946
Patrie
1946
Nous continuons la France
1946
Premier de cordée
1944
Madame et le mort
1943
Le Voyageur de la Toussaint
1943
Datenschutz
Raoul
Raoul · Lawyer
Raoul ist online.
Hallo, Raoul hier. Datenschutz muss nicht nach Aktenordner riechen, ich halte es kurz und lesbar.

Beispiele: «ähnlich wie Matrix», «Worum geht es in Matrix?», «mit Tom Hanks».