Person

Christian Schwochow

DirectingPopularität 0.8

Fakten

Geboren
23.09.1978 (47 Jahre)
Geburtsort
Geschlecht
männlich
Bekannt für
Directing

Biografie

Christian Schwochow (* 23. September 1978 in Bergen auf Rügen) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor. Christian Schwochow wuchs in Leipzig und Ost-Berlin, seit 1990 in Hannover auf. Er ist Sohn der deutschen Drehbuchautorin Heide Schwochow. Schon als Kind wirkte er in vielen Hörspielproduktionen des Rundfunks der DDR mit. Als Jugendlicher wurde er Herausgeber und Chefredakteur des niedersächsischen Jugendmagazins Shot!. Nach dem Abitur (1998) arbeitete er als Autor, Sprecher und Reporter für verschiedene Rundfunkanstalten. Von 2002 bis 2008 studierte Schwochow an der Filmakademie Baden-Württemberg Filmregie mit dem Schwerpunkt Szenischer Film; der Langspielfilm Novemberkind war sein Abschlussfilm. Die Drehbücher zu seinen beiden Spielfilmen Marta und der fliegende Großvater und Novemberkind schrieb er zusammen mit seiner Mutter, der Autorin und Regisseurin Heide Schwochow. Auf diese Weise entstand auch das Drehbuch zu Die Unsichtbare (2011), in dem eine stille Schauspielschülerin (gespielt von der Dänin Stine Fischer Christensen) vom Erfolgszwang und von der familiären Last mit einer behinderten Schwester an den Rand des Abgrunds getrieben wird. Der TV-Zweiteiler Der Turm nach dem gleichnamigen Roman von Uwe Tellkamp brachte Christian Schwochow 2013 den Grimme-Preis ein. Sein Spielfilm Westen hatte am 25. August 2013 Premiere auf dem kanadischen World Film Festival in Montreal, wo er den Preis der Filmkritiker- und Filmjournalisten-Vereinigung FIPRESCI erhielt. Jördis Triebel, die Hauptdarstellerin des Films, wurde auf dem Festival als „Beste Darstellerin“ ausgezeichnet. Am 9. November 2013 feierte Christian Schwochow mit der Inszenierung von Lot Vekemans’ Gift am Deutschen Theater Berlin seine Premiere als Theaterregisseur. 2017 hatte Samuel Becketts Glückliche Tage unter Schwochows Regie Premiere am Deutschen Theater Berlin. Der Journalist Stefan Aust und die Produzentin Gabriela Sperl verfilmten die Geschichte der NSU-Terrorzelle als Fernsehdreiteiler für die ARD. Die drei Filme erzählen aus der Perspektive des Umfeldes der Täter, der Opfer und der Ermittler. Beim ersten Teil der Trilogie Die Täter – Heute ist nicht alle Tage (2016) führte Schwochow Regie. 2016 kam zudem der Film Paula über die Malerin Paula Modersohn-Becker in die Kinos. Er moderiert seit 2018 zusammen mit der Schauspielerin Susanne Bormann für die Deutsche Filmakademie den Podcast Close up – Ein Podcast übers Filmemachen. Christian Schwochow lebt in Berlin, ist verheiratet und hat zwei Töchter (* 2011) und (* 2017). Er ist Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie sowie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Bilder

Bekannteste Titel

Grimme-Preis
1964
Deutscher Filmpreis
1951
Blauer Panther
1989
Deutscher Fernsehpreis
1999
3 Zimmer/Küche/Bad
2012
6Minuten66
2019

Als Darsteller/in

6Minuten66
2019
3 Zimmer/Küche/Bad
2012
Deutscher Fernsehpreis
1999
Blauer Panther
1989
Grimme-Preis
1964
Deutscher Filmpreis
1951

Crew-Arbeiten

Last Seen
2026
Last Seen
2026
München - Im Angesicht des Krieges
2021
Je suis Karl
2021
Deutschstunde
2019
Bad Banks
2018
Bad Banks
2018
Paula
2016
The Crown
2016
The Crown
2016
Mitten in Deutschland: NSU
2016
Die Pfeiler der Macht
2016
Bornholmer Straße
2014
Westen
2013
Der Turm
2012
Die Unsichtbare
2012
Die Unsichtbare
2012
Novemberkind
2008
Novemberkind
2008
Marta und der fliegende Großvater
2006
Datenschutz
Raoul
Raoul · Lawyer
Raoul ist online.
Hallo, Raoul hier. Datenschutz muss nicht nach Aktenordner riechen, ich halte es kurz und lesbar.

Beispiele: «ähnlich wie Matrix», «Worum geht es in Matrix?», «mit Tom Hanks».