Person

Mary Jackson

ActingPopularität 1.2

Fakten

Geboren
22.11.1910
Geburtsort
Gestorben
10.12.2005 (95)
Geschlecht
weiblich
Bekannt für
Acting

Biografie

Eine jener unvergesslich vertrauten, aber schwer einzuordnenden Matronen: Die Charakterdarstellerin Mary Jackson ist wohl am bekanntesten für ihre wiederkehrende Rolle als „Miss Emily“ Baldwin, eine der liebenswert exzentrischen, schmuggelnden Schwestern, in der Serie „Die Waltons“ (1971), die neun Staffeln lang lief. Sie wurde am 22. November 1910 im ländlichen Milford, Michigan, geboren und erwarb 1932 einen Bachelor-Abschluss an der West Michigan University. Nach einem Jahr als Lehrerin während der Weltwirtschaftskrise wandte sie sich ihrem Interesse am Theater zu und kehrte an die Universität zurück (diesmal an die Michigan State University), um Kunst zu studieren. Ihre Karriere begann sie auf Bühnen in Chicago und im Sommertheater, bevor sie auf die größeren Bühnen in New York und Los Angeles wechselte. Film- und Fernsehrollen ergaben sich erst im mittleren Alter. Sie hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „The Andy Griffith Show“, „The Twilight Zone“, „Meine drei Söhne“, „Hazel“, „The Mary Tyler Moore Show“, „Barnaby Jones“ und „Ein Engel auf Erden“ und verkörperte meist die Rolle einer vornehmen Kleinstadtbewohnerin. Außerdem gehörte sie zum Ensemble in Peter Bogdanovichs erstem Low-Budget-Thriller „Targets“ (1968), dem letzten Film mit Boris Karloff. In den 70er-Jahren übernahm sie hier und da kleinere Rollen, beispielsweise als Nonnen in dem Star-besetzten Epos „Airport“ (1970) und in dem Horrorfilm „Audrey Rose“ (1977). Es folgten diverse sympathische Mutterrollen, darunter die von Lynn Carlin in Blake Edwards’ Western „Wild Rovers“ (1971) und die von Jane Fonda in der Komödie „Dick und Jane – Spaß mit dir“ (1977). Sie unterstützte Fonda erneut in dem Vietnamkriegsdrama „Coming Home – Sie kehren heim“ (1978), gehörte zum Ensemble des Kultfilms „Big Top Pee-wee“ (1988) und hatte eine bemerkenswerte Rolle in Steve Martins „Leap of Faith“ (1992). Was den Erfolg von „Die Waltons“ angeht, spielte die Charakterdarstellerin Dorothy Stickney die Rolle der Emily in der Pilotfolge, zusammen mit Josephine Hutchinson als älterer Schwester Mamie. Als die Serie schließlich in Produktion ging, übernahmen Mary und die Schauspielerin Helen Kleeb, ebenfalls eine dieser Schauspielerinnen, deren Gesichter man schon mal gesehen hatte, die Rollen der unverheirateten Schwestern. Beide spielten ihre Schwesternrolle regelmäßig in mehreren Walton-„Wiedersehensfilmen“, die verschiedene Hochzeiten und Familienfeste zeigten. Ihre letzten Fernsehauftritte hatten die beiden in „A Walton Easter“ (1997). Kleeb starb 2003 im Alter von 96 Jahren eines natürlichen Todes. Mary verstarb zwei Jahre später im Alter von 95 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung.

Bilder

Bekannteste Titel

Columbo
1971 · gesehen · matrik ★ 8
The Andy Griffith Show
1960
The Andy Griffith Show
1960
Magnum
1980 · gesehen
Mary Tyler Moore
1970
Robert Montgomery Presents
1950
Polizeirevier Hill Street
1981
Die Waltons
1972
Auf der Flucht
1963
Auf der Flucht
1963
Auf der Flucht
1963
Twilight Zone - Unwahrscheinliche Geschichten
1959
Hunter
1984
Quincy
1976
L.A. Law
1986
The Philco Television Playhouse
1948
Ein Engel auf Erden
1984
Cannon
1971
Familienbande
1982
Hart aber herzlich
1979

Als Darsteller/in

A Family Thing - Brüder wider Willen
1996
Christy
1994
Das Familientreffen der Waltons
1993
Ozone
1993
Der Schein-Heilige
1992
Eine Wahnsinnsfamilie
1990
Der Exorzist III
1990
Skinned Alive
1990
Die Würger von Hillside
1989
Manege frei für Pee Wee
1988
Meet the Munceys
1988
L.A. Law
1986
My Town
1986
The Snow Queen
1985
Ein Engel auf Erden
1984
Hunter
1984
Agentin mit Herz
1983
Hardcastle & McCormick
1983
Die Waltons - Ein großer Tag für Elizabeth
1982
Familienbande
1982
Datenschutz
Raoul
Raoul · Lawyer
Raoul ist online.
Hallo, ich bin Raoul. Datenschutz ohne Juristennebel: kurz fragen, klar antworten.

Beispiele: «ähnlich wie Matrix», «Worum geht es in Matrix?», «mit Tom Hanks».